Regelkunde

Grundlagen der Hockeyregeln   Regeln Feld   Regeln Halle
Die wichtigsten Begriffe im Hockey   Ausrüstung und Material das für den Hockeysport benötigt wird    

Begriffserklärungen

Grundbegiffe

Abstand

 

 

Abschlag

 

   

Angriff

Der Versuch, einen Gegenspieler vom Ballbesitz zu trennen.

   

Angreifer

Die Mannschaft (der Spieler), die (der) versucht, ein Tor zu erzielen.

   

Anstoß

Bei Spielbeginn und nach Torerfolgen wird der Ball vom Mittelpunkt des Spielfeldes aus in die eigene oder gegnerische Spielhälfte gespielt. Spieler beider Mannschaften dürfen die Mittellinie erst unmittelbar nach dem Anstoß überschreiten.

 

Argentinische Rückhand

Bei dieser Schlagtechnik führt der Spieler bei sehr tiefer Körperhaltung seinen Schläger über den Boden und schlägt den Ball mit der Rückhandkante des Schlägerschafts.

   

Außenbahn

 

   

Auszeit

 

   

Backhand

 

   

Back Stick

Spielern ist es verboten, den Ball mit der runden Seite des Stocks spielen

   

Bahn Wechsel

 

   

„Ballkinder“

Im Feldhockey bei Meisterschaftsspielen der Bundesliga (Damen und Herren) sind die Heimvereine verpflichtet, mindestens 4 „Ballkinder“ einzusetzen.

   

Ballsperre

 

   

"Brett legen"

 

   

Bully

Nach Spielunterbrechungen, die nicht durch Regelverstöße entstehen, wird das Spiel durch ein Bully an der Stelle wieder aufgenommen, wo sich der Ball zur Zeit der Unterbrechung befand, in jedem Fall aber außerhalb der Schusskreise. Bei der Ausführung stehen sich zwei Spieler frontal gegenüber, ihre linken Schultern und flachen Schlägerseiten weisen zum jeweils gegnerischen Tor, zwischen ihnen liegt der Ball. Alle anderen Spieler halten einen Abstand von 5m (Feldhockey) bzw. 3m (Hallenhockey). Beim Bully berühren die Schläger zunächst den Boden rechts neben dem Ball, dann den gegnerischen Schläger über dem Ball, beides dreimal hintereinander. Erst danach darf der Ball gespielt werden!

 

Decken

 

   

Dreiviertelfeld

 

   

Eckensteher

Sind jene Verteidigungsspieler die, die Torstangen bei einer Kurzen Ecke besetzen und die hinterste Verteidigungslinie bilden um einen Torschus zu abzuwehren.

   

Eckenschütze

Ist jener Spieler bei einer kurzen Ecke, der den außerhalb des Schußkreises gestopten Ball in den Schußkreis bringt und den Torschuß einleitet.

   

Ermahnung

Bei jeglichem Regelverstoß kann der betreffende Spieler mündlich ermahnt werden.

 

Feldspieler

Einer der Spieler auf dem Spielfeld, der nicht Torwart ist.

   

Fahnenstangen

Fahnenstangen müssen zwischen 1,20 und 1,50 m hoch sein und an jeder Ecke des Spielfelds stehen. (gilt nur für Damen- und Herrenbundesligaspiele).

   

Fahnenstangen

Fahnenstangen müssen zwischen 1,20 und 1,50 m hoch sein und an jeder Ecke des Spielfelds stehen. (Gilt nur für Damen- und Herrenbundesligaspiele).    

Feldspieler mit Torwartrechten

Feldspieler mit den Rechten eines Torwarts Ein Spieler auf dem Spielfeld, dem die Rechte eines Torwarts zustehen, der aber keine ko
mplette Schutzausrüstung trägt. Zur Identifikation muss dieser Spieler eine Spieloberbekleidung tragen, deren Farbe sich von der Spielbekleidung beider Mannschaften unterscheidet.

   

Fourspiel

unfaires Spiel

   

Final Four

 

   

Halbfeld

     

Hundekurve

Der Begriff Hundekurve bezeichnet einen bestimmten Laufweg beim Hockey, hierbei startet der Spieler zuerst geradeaus (am rechten Spielfeldrand), um dann nach innen zu ziehen (Richtung Tor und parallel zur Grundlinie).

   

Freischlag

     

"Fuß"

Wenn der Ball den Fuß eines Spielers berührt, je nach Ort und Angreifer bzw. Verteidiger hat es verschiedene Auswirkungen. (Abschlag, Freischlag, Kurze Ecke.

   

Gefährliches Spiel

 

   

Gekreuzte Bahn

 

   

Gelbe Karte

Persönliche Strafe - Ahndung für einen Regelverstoß mit Spielausschluß auf Zeit in der Halle 2/5/10 min. auf dem Feld 5/10/15 min.

   

Gesichtsmaske


   

Gezogener Schlenzer

 

   

Golden Goal

Sollte ein Spiel in der regulären Spielzeit unentschieden enden und es kommt zu einer Verlängerung. Erzielt eine Mannschaft in dieser Verlängerung ein Tor "Golden Goal" ist das Spiel damit entschieden und wird beendet.

   

Grundlinie

Die kürzere (55 m lange) Begrenzungslinie des Spielfelds.

   

Grüne Karte

Über die mündliche Ermahnung hinausgehende ernsthafte Verwarnung - persönliche Strafe: Zeitstrafe 1 min. Halle / 2 min. Feld

   

Hacken

 

   

Hebeball

Ein Hebeball ist dadurch gekennzeichnet, dass der ruhende oder langsam rollende Ball mit einer „Schaufelbewegung“ absichtlich hoch gespielt wird.

   
"Hoch"

Im Feldhockey verbietet das Regelwerk nicht grundsätzlich das Hochspielen des Balles. Generell gilt jedoch, daß ein Ball nicht absichtlich hoch geschlagen werden darf, außer bei einem Torschuß. Ob ein Ball hoch gespielt werden darf kommt auf die Situation und die Art an.

   

"In das Brett spielen"

Allein das in das Brett Spielen stellt keinen Regelverstoß dar. Insbesondere ist bei einem Freischlag, der im Brett der (mind. 3m entfernt stehenden) Verteidiger landet, nicht gegen den Ausführenden zu entscheiden. Verboten ist allerdings, den Ball aus kurzer Entfernung mit hoher Geschwindigkeit so gezielt auf den Gegenspieler (der sein Brett zum Zeitpunkt des Spielens des Balls bereits am Boden liegen hat) zu spielen, dass dies zu Verletzungen führen kann.

 

Innenbahn

 

   

Interchange

Ermöglicht beliebig häufige Spielerwechsel während eines Matches druch zu führen.

   

Kapitän

Ein Spieler jeder Mannschaft muss als Mannschaftsführer benannt sein.Wird ein Mannschaftsführer auf Dauer oder auf Zeit vom Spiel ausgeschlossen, muss ein anderer Spieler seiner Mannschaft als Mannschaftsführer benannt werden. Mannschaftsführer müssen eine deutlich erkennbare Armbinde oder etwas Vergleichbares am Oberarm, an der Schulter oder am oberen Teil des Stutzens tragen. Mannschaftsführer sind für das Benehmen aller Spieler ihrer Mannschaft sowie für die korrekte Durchführung der Spielerwechsel verantwortlich.

 

Kicker

 

   

Kickrecht

 

   

Kleinfeld

 

   

Kurze Ecke

 

   

Lange Ecke

 

   

Linien

Alle Linien müssen 7,5 cm breit sein und sind Teil des Spielfelds.

   

Lupfer

 

   

Mannschaft

Eine Mannschaft besteht aus maximal 16 Personen und setzt sich zusammen aus höchstens 11 Spielern auf dem Spielfeld und bis zu fünf Auswechselspielern.Dies kann durch entsprechende Regularien auf 18 Spieler erhöht werden.

   

Masters

 

   

Mittellinie

Die Mittellinie verläuft quer über das Spielfeld mit gleichem Abstand zu beiden Grundlinien.

   

Penalty

 

   

Pressing

Steht für eine aggressive Spielart, bei der der Gegner schon ganz früh im Spielaufbau unter Druck gesetzt wird.

   

Rausläufer

 

   

Regeln

Eine Verletzung der Regeln, die durch einen Schiedsrichter geahndet werden kann.

   

Regelverstoß

 

   

Reingeber

Ist bei einer kurzen Ecke jener Spieler der vom Eingabepunkt auf der Grundlinie den ruhenden Ball durch den Schußkreis zum Stopper  herein gibt.

 

Rote Karte

 

   

Rückhand

Mit der Rückhand wir der Ball vom Spieler auf seiner linken Seite nach vorne gespielt.

   

Schieben

Ein Schiebeball ist dadurch gekennzeichnet, dass der Stock nahe zum Ball gebracht und der Ball dann auf dem Bodenentlang bewegt wird, wobei sowohl der Ball als auch die Keule des Stocks Bodenkontakt haben.

   

Schienen

 

   

Schlagen

Ein Schlag ist gekennzeichnet durch eine schwingende Bewegung des Stocks zum Ball.Ein „Schiebeschlag“, der durch eine langausholende oder schwingende Bewegung mit dem Schläger vor dem Ballkontakt gekennzeichnet ist, ist als Schlag zu werten.

   

Schlenzen

Ein Schlenzball ist dadurch gekennzeichnet, dass der Ball mit einer Bewegung ähnlich dem Schieben absichtlich hoch gespielt wird.

   

Shout Out

 

   

Schusskreis

Die Spielfeldfläche vor der Grund bzw. Torlinie einschließlich der Linien selbst, bestehend auszwei Viertelkreisen,die durch eine gerade Linie vor der Torlinie verbundensind.

   

Seitenaus

Bei Seitenaus wird das Spiel mit einem Einschlag an der Stelle der Seitenlinie fortgesetzt, an der der Ball diese überschritten hat Dabei gelten die Regeln für die Ausführung eines Freischlags.

 

Seitenlinie

Die längere (91,40 m lange) Begrenzungslinie des Spielfelds.

   

Stock

 

   

Stockschlag

Die Regeln verbieten es ausdrücklich, auf den Stock des Gegenspielers in irgendeiner Weise einzuwirken. Verbotenes Stockschlagen ist immer dann gegeben, wenn ein Spieler den Ball weder spielen kann noch spielen will und nur deshalb auf den Stock eines Gegenspielers durch Schlagen, Haken oder Blockieren einwirkt, damit dieser am Spielen des Balles gehindert wird. In keinem Fall ist ein Stockschlagen dann erfolgt, wenn ein Gegenspieler seinen Schläger flach am Boden hat und so den auf ihn zukommenden Ball angreift.

   

Stopper

 

   
Stürmer-foul

Ein Offensivfoul, oft auch als Stürmerfoul bezeichnet, liegt vor, wenn ein Spieler der angreifenden Mannschaft einen Gegenspieler foult. Die Strafe diesbezüglich variirt je nach Ort und Härte des Vergehens.

   

Spielbare Entfernung

Die spielbare Entfernung ist die Distanz eines Spielers zum Ball, in der er in der Lage ist, diesen zu erreichen und zu spielen.

   

Seitenlinie

Die längere Begrenzungslinie des Spielfeldes. (Großfeld 91,4m länge; Kleinfeld 55m länge)

   

Spielen des Balls

Feldspieler Spielen des Balls bedeutet, den Ball mit dem Stock anzuhalten,abzulenken oder fortzubewegen.

   

Spieler

Einer der Teilnehmer am Spiel in einer Mannschaft.

   

Spielfeld

Das Spielfeld ist rechteckig; es ist 91,40 m lang und 55 m breit.

   

Spielunterbrechung

 

   

Stecher

 

   

Selbstpass

 

   

Stopper

Bei einer kurzen Ecke ist es der jenige Spieler, der den Ball kommend vom Reingeber außerhalb des Schußkreises stoppt.

   

"Taktisches" Foul

Hierbei handelt es sich in der Regel um – oftmals auch kleinere – Regelverstöße, die nur in der Absicht begangen werden, den Spielfluss des Gegners zu unterbrechen. Diese sind je nach Ort, Situation und Schwerde des Vergehens durch die Schiedsrichter zu ahnden.

   

Tore

Tore stehen in der Mitte jeder Grundlinie außerhalb des Spielfelds. (Feldhockey: Die Torpfosten müssen mit der Außenseite der Grundlinie abschließen /Hallenhockey: Die Torpfosten müssen mit der Inneseite der Grundlinie abschließen)

   

Torlinie

Die Grundlinie zwischen den Torpfosten.

   

Torschuss

Ein Torschuss ist jeder Versuch eines Angreifers, ein Tor zu erzielen, indem er den Ball innerhalb des Schusskreises in Richtung auf das Tor spielt.Auch wenn der Ball das Tor verfehlt oder verfehlen würde, ist von einem Torschuss auszugehen, wenn der Spieler die Absicht hatte, durch einen auf das Tor gerichteten Schuss ein Tor zu erzielen.

   
Torwart

Ein Spieler jeder Mannschaft auf dem Spielfeld, der komplette Schutzausrüstung (zumindest bestehendaus einem sicheren Kopfschutz, Schienen und Kickern) trägt und dem es außerdem erlaubt ist, Torwarthandschutz sowie weitere Schutzausrüstung zu tragen.

   

Verlängerung

 

   
Verteidiger

Die Mannschaft (der Spieler), die (der) versucht, das Erzielen eines Tores zu verhindern.

   

Viertellinie

Viertellinien verlaufen quer über das Spielfeld und müssen 22,90 m von der Grundlinie entfernt sein.

   

Viertelraum

Die Spielfeldfläche zwischen Grundlinie und einer im Abstand von 22,90 m parallel zur Grundlinie quer über das Spielfeld verlaufenden Linie, einschließlich der Linienselbst, begrenzt durch die entsprechenden Teile der Seitenlinien.

   
Vorhand

Mit der Vorhand wird der Ball vom Spieler auf seiner rechten Seite nach vorne gespielt.

   

Vorteil

Eine Spielstrafe darf nur verhängt werden, wenn ein Spieler oder eine Mannschaft durch den Regelverstoß eines Gegenspielers einen Nachteil hat. Wenn die Verhängung einer Spielstrafe keinen Vorteil für die Mannschaft bedeuten würde, die den Regelverstoß nicht begangen hat, läuft das Spiel weiter.

   

Wechselfehler

Jede Mannschaft darf zu jedem Zeitpunkt des Spiels maximal elf Spieler auf dem Spielfeld haben. Falls eine Mannschaft mehr als die erlaubte Anzahl an Spielern auf dem Spielfeld hat, ist die Spielzeit anzuhalten, um den regelgerechten Zustand wieder herzustellen. Gegen den Mannschaftsführer der betreffenden Mannschaft kann eine persönliche Strafe verhängt werden, wenn sich ein Spieler unbeabsichtigt über einen kurzen Zeitraum zu viel auf dem Platz befunden hat und dies keinen erheblichen Einfluss auf das Spiel hatte. Im Falle eines erheblichen Einflusses auf das Spiel, muss eine persönliche Strafe gegen den Mannschaftsführer verhängt werden. Entscheidungen, die bis zur Wiederherstellung des regelgerechten Zustandes getroffen worden sind, können nicht verändert werden.

   

Zieher

 

   
Zeitstopp

 

   

5m Regel

 

   

7m

 

   
7m Punkt

Ist jener Punkt im Schußkreis von dem ein 7m Schuß ausgeführt wird (im Feldhocke ist dieser real 6,40m von der Torlinie entfernt / im Hallenhockey sind es real 7m).

   
3 Punkte Regel

 

   

Grundbegriffe

Abstand

 

terssterse 

Abschlag

 

 

Angreifer

 

Die Mannschaft (der Spieler), die (der) versucht, ein Tor erzielen.

Anstoß

 

Bei Spielbeginn und nach Torerfolgen wird der Ball vom Mittelpunkt des Spielfeldes aus in die eigene oder gegnerische Spielhälfte gespielt. Spieler beider Mannschaften dürfen die Mittellinie erst unmittelbar nach dem Anstoß überschreiten.

Shoot Out

Endet ein Spiel unentschieden wird ein Shoot Out durchgeführt.
 
1) Die Mannschaften nennen je 3 Angreifer und einen Torhüter (oder Spieler mit Torwartrechten).
2) Auch der Torhüter darf als Schütze eingesetzt werden, wobei er jedoch nur Helm und Handschuhe ablegen darf.
3) Es muss die Reihenfolge der Schützen festgelegt werden.
4) Die Schiedsrichter losen aus welche Mannschaft beginnt.
5) Die Nummer 1 bis 3 jeder Mannschaft spielen abwechselnd einen Penalty.
 
Führt eine Mannschaft nach diesem ersten Durchgang so ist sie Sieger des Spieles. Die während des Spieles mit einer gelb/roten oder roten Karte ausgeschlossenen Spieler dürfen am Shoot Out nicht teilnehmen.
Ist das Spiel nach dem ersten Durchgang nicht entschieden, wird mit einem weiteren Durchgang paarweise mit den benannten Spielern fortgesetzt solange bis bei einer Paarung nur eine der beiden Mannschaften ein Tor erzielt. Die Reihenfolge der Schützen darf geändert werden, jedoch müssen erst alle 3 Spieler einen Penalty ausgeführt haben bevor ein Spieler erneut antreten darf. Den zweiten Durchgang beginnt jene Mannschaft, die beim ersten Durchgang als zweite geschossen hat, jeder weitere Durchgang wir von den beiden Mannschaften alternierend begonnen.
 
Verletzt sich ein abwehrender Spieler während des Shoot Outs darf er durch einen ursprünglich nicht benannten Spieler, der am Spielbericht aufscheint, ersetzt werden. Diesem Spieler muss eine angemessene Zeit eingeräumt werden jene Art der Schutzausrüstung anzulegen, die der verletzte Spieler getragen hat. Sollte dieser Spieler wieder als Schütze antreten, so muss ihm eine angemessene Zeit eingeräumt werden, diese Schutzausrüstung wieder abzulegen. Verletzt sich ein Angreifer während des Shoot Outs darf er durch einen ursprünglich nicht benannten Spieler, der am Spielbericht aufscheint, ersetzt werden. Sollte dieser Spieler, der nominierte Torwart sein, so muss ihm eine angemessene Zeit eingeräumt werden, seine Schutzausrüstung abzulegen. Sollte ein abwehrender Spieler während des Shoot-Outs vom Schiedsrichter ausgeschlossen werden, darf er nur durch einen der 3 nominierten Angreifer seiner Mannschaft ersetzt werden. Diesem Spieler muss eine angemessene Zeit eingeräumt werden jene Art der Schutzausrüstung anzulegen, die der ausgeschlossene Spieler getragen hat. Sollte dieser Spieler wieder als Schütze antreten, so muss ihm eine angemessene Zeit eingeräumt werden, diese Schutzausrüstung wieder abzulegen. Sollte es Angreifer während des Shoot-Outs vom Schiedsrichter ausgeschlossen werden (gelbe, gelb/rote, rote Karte),gilt dieser Penalty als verschossen und er darf am weitern Shoot Out nicht mehr teilnehmen noch durch einen anderen Spieler ersetzt werden. Der abwehrende Spieler kann ein voll ausgerüsteter Torwart, ein „fliegender“ Torwart oder ein Feldspieler sein. Nur der voll ausgerüstete Torwart muss auch einen Helm tragen. In den U14 Bewerben muss immer ein voll ausgerüsteter Torwart den Penalty abwehren.
 
Durchführung Shoot Out
 
1) Die Schiedsrichter legen fest auf welches Tor geschossen wird.
2) Alle Spieler außer dem durchführenden und dem verteidigendem Spieler müssen sich an der Mittellinie aufhalten.
3) Ein Schiedsrichter befindet sich an der 23m Linie, der andere im Schusskreis.
4) Der Ball wird auf Höhe der Tormitte auf die 23m Linie.
5) Der angreifende Spieler steht hinter dem Ball, der abwehrende Spieler auf der Torlinie und darf diese erst verlassen wenn der Ball gespielt wird. Er darf außerhalb des Schusskreises mit dem Schläger spielen jedoch diesen nicht verlassen; in weiterer Folge gelten die üblichen Regeln für Torleute.
6) Der Schiedsrichter an der 23m Linie gibt den Penalty mit Pfiff frei, der angreifende Spieler darf den Ball erst nach diesem Pfiff spielen.
7) Nach Freigabe hat der Schütze 8 Sekunden Zeit ein Tor zu erzielen. Den Ablauf der 8 Sekunden überwacht der Schiedsrichter an der 23m Linie. Er pfeift den Penalty ab sobald diese 8 Sekunden abgelaufen sind, es sei denn der Schiedsrichter im Schusskreis hat zuvor den Penalty beendet

Der Penalty ist beendet
1) Wenn die zur Ausführung zur Verfügung stehenden 8 Sekunden abgelaufen sind.
2) Wenn ein Tor erzielt wurde.
3) Wenn der Angreifer einen Regelverstoß begangen hat.
4) Durch die Wiederholung des Penaltys bei einem unabsichtlichen Vergehen des abwehrenden Spielers.
5) Wenn bei einem absichtlichen Vergehen des abwehrenden Spielers ein 7m Ball verhängt wurde. Sowohl der abwehrende Spieler als auch der Schütze dürfen für die Durchführung dieses 7m Balles gegen jeden Spieler, der am Spielbericht steht, getauscht werde.
6) Wenn der Ball über die 23m Linie gelaufen ist oder das Spielfeld verlassen hat, auch dann, wenn der abwehrende Spieler den Ball absichtlich über die Grundlinie spielt.

Diese Regel gilt für sämtliche Spiele der Bundesliga Damen und Herren sowie Finalspiele in allen Spielkassen. Bei Unentschieden in Cup- und Finalspielen wird mit 5 Schützen gespielt.
Der Schiedsrichterreferent des österreichischen Hockeyverbandes Juli 2014
   

Persönlichen Strafen

Zur Durchsetzung des Regelwerkes stehen folgende persönliche Strafen zur Verfügung, die isoliert oder neben einer Spielstrafe und sowohl gegen Spieler als auch gegen Auswechselspieler verhängt werden können:

Mündliche Ermahnung

         

Grüne Karte

Über die mündliche Ermahnung hinausgehende ernsthafte Verwarnung

Grüne Karte
      Sollte ein Spieler mit einer grünen Karte bestraft werden so bedeutet dies eine automatische Zeitstrafe von 2 Minuten. Dies gilt auch für den Kapitän, welcher für seine Mannschaft mit einer grünen Karte bestraft wird.
         

Gelbe Karte

Spielausschluß auf Zeit

Gelbe Karte
     
  • im Feldhockey für mindestens 5 Minuten (10 / 15 Minuten).
  • im Hallenhockey für mindestens 2 und höchstens 5 Minuten reine Spielzeit.
  • Für die Dauer eines Ausschlusses auf Zeit spielt die betroffene Mannschaft mit einem Spieler weniger, unabhängig davon, ob ein Spieler auf dem Platz oder ein Auswechselspieler vom Spiel ausgeschlossen worden ist.
         

Gelb-rote Karte

Spielausschluß auf Dauer
Gelbe Karte   Rote Karte
 
  • im Feldhockey muß die betreffende Mannschaft bis zum Spielende mit einem Spieler weniger spielen,
  • im Hallenhockey darf sich die betreffende Mannschaft bei Spielen mit einer Spieldauer von 2x30 Minuten nach 10 Minuten, bei solchen mit geringerer Spieldauer nach 7 Minuten reiner Spielzeit durch einen anderen Spieler vervollständigen.

Rote Karte

Spielausschluß auf Dauer

Rote Karte       Der betroffene Spieler (oder Betreuer) muss das Spielfeld und dessen nähere Umgebung verlassen, seine Mannschaft spielt für die restliche Spielzeit mit einem Spieler weniger. Die Schiedsrichter müssen einen ausführlichen Bericht zu der roten Karte verfassen und an den zuständigen Ausschuss schicken. In diesem wird über die Dauer der weiteren Sperre entschieden.
         

 

Tor im Feldhockey

Ein Tor ist erzielt, wenn der Ball die Torlinie zwischen den Torpfosten unterhalb der Querlatte vollständig überschritten hat und zuvor im Schusskreis von einem Angreifer gespielt oder berührt word en ist, ohne dass er danach den Schusskreis verlassen hat.

Hoher Stock

Spieler dürfen den Ball über Schulterhöhe spielen,sofern dies nicht gefährlich ist, oder zu gefährlichem Spiel führt. Es ist verboten den Ball absichtlich über Schulterhöhe, außer bei einem Torschuss, über eine weite Distanz zu schlagen.

Wechselfehler
 
Jede Mannschaft darf zu jedem Zeitpunkt des Spiels maximal elf Spieler auf dem Spielfeld haben. Falls eine Mannschaft mehr als die erlaubte Anzahl an Spielern auf dem Spielfeld hat, ist die Spielzeit anzuhalten, um den regelgerechten Zustand wieder herzustellen. Gegen den Mannschaftsführer der betreffenden Mannschaft kann eine persönliche Strafe verhängt werden, wenn sich ein Spieler unbeabsichtigt über einen kurzen Zeitraum zu viel auf dem Platz befunden hat und dies keinen erheblichen Einfluss auf das Spiel hatte. Im Falle eines erheblichen Einflusses auf das Spiel, muss eine persönliche Strafe gegen den Mannschaftsführer verhängt werden. Entscheidungen, die bis zur Wiederherstellung des regelgerechten Zustandes getroffen worden sind, können nicht verändert werden

Rules Committee

Das „Rules Committee“ des internationalen Hockeyverbandes (FIH) überprüft und analysiert regelmäßig alle Hockeyregeln. Es berücksichtigt dabei Informationen und Beobachtungen einer Vielzahl von Quellen, einschließlich der Nationalverbände, Spieler, Trainer, Funktionäre, Medien und Zuschauer, als auch Spiel- und Turnierberichte, Videoanalysen, sowie Versuchs- und Turnierregeln. Ideen, die bereits mit Zustimmung des FIH Rules Committee unter realen Bedingungen getestet wurden, sind hierbei besonders wertvoll. Entscheidungen für entsprechende Regeländerungen können somit auf praktisch gesammelten Erfahrungen beruhen. Zum 1. Jänner 2015 hat die FIH ein neues Regelheft veröffentlicht, welches auf internationaler Ebene neben den gegenwärtig aktuellen Turnierregularien verbindlich ist. Die Nationalverbände können nach eigenem Ermessen entscheiden, zu welchem Zeitpunkt die entsprechenden Regeln auf nationaler Ebene umgesetzt werden.

 
Das Executive Board der FIH hat weiterhin beschlossen, dass entsprechende Abweichungen von Regeln und Turnierbestimmungen zu den allgemeingültigen Hockeyregeln, zukünftig auch für die jeweiligen höchsten Spielklassen der Nationalverbände gelten sollen. Dies ist zum 1. September 2015 verpflichtend, es sei denn der Nationalverband erklärt sich mit einer Abweichung der Regeln oder Bestimmungen explizit nicht einverstanden.
Die FIH wird versuchen, erneute Änderungen der Regeln bis zu den Olympischen Spielen 2016, vielleicht auch darüber hinaus, zu vermeiden. Nichts desto trotz behält sich der Hockeyverband in Ausnahmefällen das Recht vor, entsprechende Änderungen durchzuführen.

 
Eine begrenzte Anzahl an Abweichungen in Form von entsprechenden Turnierbestimmungen wird es auch weiterhin auf speziell ausgewählten FIH-Turnieren geben. Dazu gehören bei-Spielweise die Countdown-Uhr bei Strafecken sowie das Spielen in Vierteln mit einer Spielzeit von 4 x 15 Minuten, deren Umsetzung zusätzlicher technischer Ausrüstung und Mittel bedarf. Gleichermaßen wird der Videoschiedsrichter nur bei den höchsten FIH-Weltturnieren eingesetzt, wo die für dieses System erforderlichen Kamera und Fernsehvoraussetzungen vertragsmäßig festgelegt sind.

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